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Das war der Zeitungskongress 2019 in Berlin

Der vom Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgerichtete Zeitungskongress fand 2019 am 23. und 24. September im ewerk in Berlin statt. Rund 400 Teilnehmer aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur kamen zusammen, um über den Status quo der Zeitungsbranche zu diskutieren und nach Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu suchen. Den Auftakt machte Dr. Mathias Döpfner, Präsident des BDZV und Vorstandsvorsitzender von Axel Springer. Er plädierte unter anderem für eine Neudefinition des Verlegerbegriffs und forderte schnelle Regelungen zur Begrenzung des Missbrauchs von Marktmacht durch große Plattformen (mehr dazu hier).

Im Folgenden betrat Michel Barnier, Chefunterhändler der Europäischen Kommission die Bühne und ging nach einer Rede in Dialog mit Döpfner. Weitere Highlights waren ein Impulsvortrag von taz-Mitbegründer und -Geschäftsführer Karl Heinz Ruch über ein mögliches Zukunftsszenario für Tageszeitungen sowie zwei Diskussionsrunden: Zum einen debattierten Prof. Dr. Martin Balle, Verleger und Herausgeber der Mediengruppe Straubinger Tagblatt, Landshuter Zeitung und Münchner Abendzeitung, Hannah Suppa, Chefredakteurin Digitale Transformation und Innovation im Regionalen bei der Madsack Mediengruppe, und Christine Richter, Chefredakteurin der Berliner Morgenpost, und Ruch über die Weiterentwicklung von Print und Digital. Zum anderen sprachen Thomas Lindner, Vorsitzender der FAZ-Geschäftsführung, Dr. Christian Wegner, Vorsitzender der SWMH-Geschäftsführung, und Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung über Strategien für die Transformation.

Ebenfalls Teil des Programms war die Verleihung des Nova Innovation Awards, mit dem der BDZV und die Unternehmensberatung Schickler die jeweils besten Produkt-Neueinführungen, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen würdigen.

Quelle: DNV Online

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